6+1 Tipps für weniger Einwegplastik im Babyalltag

Der 1. Juli gibt den Auftakt zum #plasticfreejuly, der in diesem Jahr unter dem Motto "Einwegplastik reduzieren" steht. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass das mit Baby nicht immer besonders einfach ist. Meistens wächst auch erst mit der Schwangerschaft und Geburt unserer kleinen Wunder das "grüne" Bewusstsein zu mehr Nachhaltigkeit, weniger Giftstoffen und mehr Verantwortungsbewusstsein gegenüber unserem Planeten.

Gerade zu diesem Zeitpunkt steht jedoch die Welt zunächst einmal Kopf und man findet sich in dieser Phase zunächst erst mal neu als Familie zurecht. Wie ihr trotzdem schon minimal Änderungen einbauen könnt und euren Konsum von Einwegplastik reduzieren könnt, haben wir euch hier zusammengetragen.

1. Tragezeit von Windeln verkürzen aka. Windelfrei und Töpfchentraining

Für viele sind jedoch die Wegwerfwindeln nicht mehr wegzudenken. Was man trotzdem tun kann, z.B. dafür zu sorgen, dass das Kind nicht ganz so viele Windeln verbraucht? Frühzeitig mit dem Abhalten oder Töpfchentraining anfangen.

Der Gedanke hinterm Abhalten ist der, dass unsere Babys auf die Welt kommen und normalerweise kommunizieren, wenn sie mal müssen. Als geborene Traglinge war es evolutionär nicht von Vorteil den oder die Tragende mit Unrat einzudecken und auch darin zu schlafen hat sich jahrtausendelang nicht richtig angefühlt. Warum können unsere Babys das also nicht mehr? Die Antwort ist: sie können es - wir haben verlernt zuzuhören.

Wir werden kalt ins Eltersein geworfen und dazu gehört für uns automatisch auch eine Windel an den Po des Babys, wie ein Deckel auf den Topf. Tatsächlich erkennen wir einfach die Zeichen unseres Nachwuchses nicht mehr. Irgendwann hören unsere Neuerdlinge auf sich bemerkbar zu machen und das "In-die-Hose-machen" wird zum normalen Alltag. In ein paar Jahren, wenn wir als Eltern dann entscheiden, so weit zu sein, raufen wir uns die Haare bei dem Versuch ihnen diese Fähigkeit wieder beizubringen.

Natürlich ist das Abhaltetraining mit viel Aufwand und vor allem Aufmerksamkeit verbunden. Diese fehlt uns heutzutage jedoch oft. Warum also nicht einen Kompromiss finden.

Szenario 1 - für Hartgesottenere: Wenn man die Zeit und Aufmerksamkeit aufbringt, das Babychen einfach mal über eine kleine Schüssel oder ein kleines Töpfchen halten. Zusätzlich kann das Baby eine Windel tragen, die man nur zum "Machen" abnimmt.

Szenario 2 - das Einsteigermodell: Der wohl leichteste Einstieg, man könnte es auch einen "Neueinstieg" nennen, findet im Babyalter von 4-7 Monaten statt und hängt mit dem Beikoststart zusammen. Der Stuhlgang des Babys verändert sich signifikant und fängt herrlich an zu duften. Also der ideale Zeitpunkt, um zu trainieren, dass das Häufchen auch ins Töpfchen kann. Mal ehrlich, wer würde nicht lieber nur den Popes abwischen, statt die volle Ladung aus allen Ritzen zu wischen?

Also einfach mal drauf achten, denn der Gesichtsausdruck für das große Geschäft nach dem Muttermilchstuhl ist sehr deutlich erkennbar. Dann einfach kurz kommunizieren, dass man jetzt fix aufs Klo geht und das Ganze dann ins Klo plumpst. Bei sehr kleinen Babys, die noch nicht allein sitzen können, einfach zusammen aufs Klo gehen, Babychen zwischen die Beine und los. Im Bestfall natürlich immer mit gutem Beispiel vorangehen, aber das bleibt jedem selbst überlassen.

2. Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln

Wohl der Klassiker unter den Baby-Einwegplastik-Müll-Verursachern. Viele denken heute noch bei dem Wort Stoffwindeln an endlose Meter Mullwindeln, die in einer Origamimanier um das Baby drapiert werden und dann so das zunächst sehr häufige Geschäft der Neu-Erdenbürger auffangen und an Riesen-Stuhlhäufchen, die mit der Hand am Waschbrett ausgewaschen werden müssen.

Natürlich hat sich aber nicht nur die Technik weiterentwickelt, sondern auch unsere Windeln. Heutzutage gibt es Stoffwindeln, die genauso, wenn nicht sogar besser, funktionieren, wie Wegwerfwindeln klassischer Anbieter. Hier ist für jeden das richtige Modell dabei.

Die Anschaffungskosten sind hier zunächst einmal etwas höher, aber insgesamt über die Dauer der Zeit deutlich erschwinglicher.

“ Ein Baby braucht durchschnittlich 5.000 Wegwerfwindeln bzw.1,5 Tonnen Windelmüll. Eine Wegwerfwindel braucht 500 Jahre, um zu verrotten." Nicola Schmidt „Artgerecht – das andere BabyBuch"

Wer sich mit einem AIO (All-in-One) Windelsystem ausstattet ist meist mit 20-25 Windeln super ausgestattet. Die 5.000 Wegwerfwindeln stehen dazu in einem krassen Kontrast. Wer sich vor den teilweise hohen Erstanschaffungskosten scheut, kann aber heutzutage sehr bequem auch Stoffwindeln aller Art über die 2. Hand kaufen.

3. Waschlappen oder selbstgemachte Feuchttücher statt Wegwerffeuchttücher

Hier zu eignen sich idealerweise besonders dünne Tücher. Wer die Möglichkeit hat, einfach mal bei Oma und Opa durch den Kleiderschrank gehen und die alten Stofftaschentücher einsammeln. Wer in diesem Genuss nicht kommt, kann sich natürlcih auch ein paar "neue" Tücher anschaffen. Mit ein bisschen warmem Wasser (besonders am Anfang) sind die Tücher immer einsatzbereit und auch komplett vielfältig benutzbar.

Die Tücher eignen sich außerdem später mit einem Knoten drinnen toll als Zahnungshilfen und Spielzeug (natürlcih fein gewaschen und ausgekocht). Bei etwas größeren Kleinkindern eignen sie sich prima, um besonders im Genitalbereich die kleinen Fältchen zu waschen.

4. Muttermilchaufbewahrung in wiederverwendbaren Alternativen statt Einwegplastikbeutel

Wer nun neben dem Stillen doch noch Milch abpumpt oder ausschließlich abpumpt, greift hier meist auf die herkömmlichen Wegwerfbeutelchen zurück. Aber auch hierzu gibt es gute Alternativen. Neben wiederverwendbaren Beuteln aus BPA und weichmacherfreiem Silikon kann die Milch auch in anderen Behältern aus Silikon, Glas oder Edelstahl aufbewahrt werden. Alternativ kann die Milch auch gut portioniert in Eiswürfelform eingefroren werden.

Beim Einfrieren immer darauf achten niemals flüssige Milch mit gefrorener Milch zusammenzuschütten. Außerdem gilt es zu beachten, dass sich Flüssigkeiten in gefrorenem Zustand ausdehnen. Daher sollten die Behälter niemals komplett gefüllt werden.

5. Waschbare Windelauflagen statt wegzuwerfenden

Natürlich gibt es auch hier wundervolle Alternativen zu den Einwegprodukten aus dem Drogeriemarkt. Von ganzen Bettlaken über kleinere Unterlagen aus Bio-Qualität mit Sperrschicht, gibt es eine Riesenauswahl. Besonders für windelfreie Momente, auf Reisen in fremden Betten und als Wickelunterlage unterwegs sind sie großartig geeignet. Sie finden auch im Töpfchen-Training später wieder eine Verwendung. Genau wie bei den Windeln und Stofftaschentüchern haben sie den großen Vorteil, dass man sein ich nur Auskochen kann, sondern auch super für weitere Kinder aufheben kann.

Für das Wasser sich am besten eine Thermoskanne, denn hier bleibt das Wasser auch über Nacht warm.

6. Stillen vs Fläschchennahrung

Ja, ob eine Mutter stillen möchte oder kann, sei hier nun einmal ganz kurz dahingestellt. Fakt ist, dass Stillen nicht nur gut fürs Kind ist, sondern auch für die Umwelt. Übers Stillen gibt es viele falsche Informationen und irgendwie hängt ein Schleier von "es muss weh tun und schwer sein" über der ganzen Thematik.

Fakt ist, dass die WHO empfiehlt, mindestens ein Jahr zu Stillen, besser zwei. So können nicht nur immunologisch und Nahrungstechnisch die besten Eigenschaften übertragen werden, sondern auch das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit ideal gestillt werden. Dies ist Empfehlung, was man damit macht, ist jeder selbst überlassen.

Mit dem Thema Stillen sollte man sich bereits während der Schwangerschaft auseinandergesetzt haben, damit man nach der Geburt am besten vorbereitet ist. Sollte es am Anfang zu Schwierigkeiten kommen stehen dir Hebammen und Stillberaterin jederzeit zur Verfügung, um dein Stillerlebnis ideal zu gestalten.

Extra Tipp:

Der wohl wichtigste Tipp im Babyalltag ist das Verwenden von Dingen aus zweiter Hand. Das kann entweder geborgt oder weitergeben von Freunden oder Bekannten sein, alternativ findet man tolle Sachen auf dem Flohmarkt oder Online-Flohmärkten. Hochwertige Produkte zum Beispiel aus Holz halten sich lange und können gut weiterbenutzt werden.

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