Es gibt so viele ästhetische Werbebilder von fröhlichen stillenden Frauen mit ihren Babys. Lange Haare, perfekt geföhnt und ein strahlendes Lächeln, das Baby dabei dezent vor der Brust. Lächeln muss man oft auch, wenn man sich dagegen sein potenzielles Erscheinungsbild beim Stillen vorstellt. Gerade im letzten Hochsommer bei 36 Grad im Schatten und riesigem Durst sah die Welt für viele Mamas wohl ganz anders aus. Manchmal fühlt man sich, als ob man stets an einen und denselben Stuhl gefesselt ist und einem kaum Zeit zwischen den Intervallen verbleibt. Nicht, dass man es nicht schon ein paar Mal geschafft hätte, auch einigermaßen vorzeigbar auszusehen mit und trotz kleinem Baby, aber die Realität des Stillens ist dann doch oft  für viele ganz anders: anders als in der Werbung und anders als man es sich immer vorgenommen hatte.

So gibt es beispielsweise das elterngelenkte Stillen, eine Mischung aus „nach der Uhr gehen“ und nach dem Bedürfnis des Kindes stillen. Warum nicht den kleinen Magen langsam an größere Abstände gewöhnen und sich selbst und damit dem Kind guttun? Theoretisch kein Problem. Doch wenn das eigene Baby einem sehr charmant, aber genau gezeigt, was es will und es sich richtig anfühlt, dann darf das Herz auch über den Kopf siegen. 3 Stunden auf die nächste Trinkmahlzeit zu warten, während wir draußen bei 36 Grad schwitzten, ist eben auch in keinem Lehrbuch berücksichtigt.

Fragt man verschiedene Mütter nach Stilltipps bekommt man sehr unterschiedliche Tipps und Systeme. Wen wundert’s? Wir sind ja schließlich auch alle völlig unterschiedlich- und dann noch unsere unterschiedlichen Kinder, geboren zu unterschiedlichen Jahreszeiten, unter verschiedensten Umständen mit verschiedensten Rhythmen. Oft sucht man als Mama nach dem idealen Tipp, aber auch hier ist es dann irgendwie doch wie immer im Leben: Man muss selbst herausfinden, was klappt, sich nicht beirren lassen. Letztendlich ist es immer eine gute Idee auf sich zu vertrauen: auf das, was man leisten kann und das, was das Baby einem anfangs noch ganz intuitiv signalisiert.

Gerade für den Anfang ist es hilfreich mal von einigen Ideen gehört zu haben. Diese können ganz individuell goldrichtig, oder aber auch ganz unpassend für euch sein. Schaut einfach selbst:

Die Hilfe der Krankenhaus-Hebammen annehmen:

 Wenn man den Luxus hat ein paar Tage nach der Geburt im Krankenhaus bleiben zu können, dann ist es sehr empfehlenswert ruhig die Hilfe der Schwestern anzunehmen. Selbst wenn sie einem nur einmal die Stillkissen geschickt drapieren und einen und das Baby im liegenden Stillen positionieren, so hilft es, wenn es einfach schon einige entspannte Still- bzw. Kolostrum-„Mahlzeiten“ gibt.  Am Anfang muss nichts perfekt sein, das Baby wird sich langsam aber sicher holen, was es braucht.

Einen einmaligen 2-stündigen Stillkurs vorab absolvieren:

Auch, wenn in der Praxis vieles flexibel angepasst wird, hat man psychisch schon einmal ein sicheres Gefühl und bekommt verschiedene Anregungen.

Brustwarzen-Salbe:

Wenn man Bedenken hat, dass die Brustwarzen nicht ganz mitmachen, kann man sich vorsichtshalber eine handelsübliche Brustwarzen-Salbe zusammen mit einem Waschlappen neben das Krankenhausbett legen. Nach dem Stillen eincremen und vor dem nächsten Trinken grobe Cremereste vorsichtig abnehmen kann helfen die Brustwarzen vor dem wund werden zu schützen. Natürlich alles in einem gesunden Ausmaß und mit säuglingsfreundlichen Salben.

Ein schönes Stillkissen:

Der Rücken ist jetzt das A und O. Schafft euch Abhilfe, wo es geht, denn viel Zeit verbringt ihr nun mit dem Stillen. Am besten gönnt ihr euch ein richtig schönes Kissen, da ihr es vermutlich sehr viel sehen werdet.

Der Hebammen-Tipp für die Stillreihenfolge:

Erst die eine Seite stillen, dann eine Windel machen, dann die andere Seite stillen. Hält das Kind zwischendurch nochmals wach und verhindert, dass die Rythmen zu kurz werden.

So lange stillen, bis euer Baby von selbst aufhört zu trinken:

Das ist kein Expertentipp, kann sich manchmal lange ziehen und ist auch kein Muss. Jedoch kann man so den Rhythmus des Babys und auch den Unterschied zwischen Trinken und Nuckeln kennen lernen. Das bedeutet jedoch auch gegebenenfalls, dass zwischen dem letzten Schluck und ersten Schluck nur knapp eine Stunde liegt.

Im Liegen stillen:

Versucht doch einfach immer mal wieder ohne Druck euer Baby im Liegen zu stillen. Vielleicht nicht gerade, wenn es vor Hunger schon schreit und weint, sondern eher, wenn es gerade entspannt läuft. Vor allem, wenn euer Baby bereits ein paar Wochen alt ist und sich die Milch etwas reguliert hat, klappt es oft besser, als wenn die Brust noch so prall ist. Habt ihr es euch einmal angewöhnt, hat man es nachts und auch manchmal zum Mittagsschläfchen sehr gemütlich.

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