So gibt es beispielsweise das elterngelenkte Stillen, eine Mischung aus „nach der Uhr gehen“ und nach dem Bedürfnis des Kindes stillen. Warum nicht den kleinen Magen langsam an größere Abstände gewöhnen und sich selbst und damit dem Kind guttun? Theoretisch kein Problem. Doch wenn das eigene Baby einem sehr charmant, aber genau gezeigt, was es will und es sich richtig anfühlt, dann darf das Herz auch über den Kopf siegen. 3 Stunden auf die nächste Trinkmahlzeit zu warten, während wir draußen bei 36 Grad schwitzten, ist eben auch in keinem Lehrbuch berücksichtigt.
Fragt man verschiedene Mütter nach Stilltipps bekommt man sehr unterschiedliche Tipps und Systeme. Wen wundert’s? Wir sind ja schließlich auch alle völlig unterschiedlich- und dann noch unsere unterschiedlichen Kinder, geboren zu unterschiedlichen Jahreszeiten, unter verschiedensten Umständen mit verschiedensten Rhythmen. Oft sucht man als Mama nach dem idealen Tipp, aber auch hier ist es dann irgendwie doch wie immer im Leben: Man muss selbst herausfinden, was klappt, sich nicht beirren lassen. Letztendlich ist es immer eine gute Idee auf sich zu vertrauen: auf das, was man leisten kann und das, was das Baby einem anfangs noch ganz intuitiv signalisiert.
Gerade für den Anfang ist es hilfreich mal von einigen Ideen gehört zu haben. Diese können ganz individuell goldrichtig, oder aber auch ganz unpassend für euch sein. Schaut einfach selbst:
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