Am allerbesten ist aber immer noch eine persönliche Beratung von einer zertifizierten Stillberaterin. In der Schweiz werden 3 Stillberatungen von der Krankenkasse bezahlt. Ebenso empfiehlt es sich schon vor der Geburt mit dem Thema Stillen auseinander zu setzen und zum Beispiel einen Stillvorbereitungskurs zu besuchen.
Stillprobleme, respektive Unsicherheiten, sind keine Seltenheit - schließlich müssen sowohl Mama wie auch Baby dies zuerst lernen. Es ist völlig normal, dass die größte Sorge der Eltern ist, ob das Baby genug Nahrung bekommt. Und es ist völlig normal, dass Eltern dabei von ausgebildetem Fachpersonal unterstützt werden sollten. Hört man sich im Bekanntenkreis um, könnte man zu dem Schluss kommen, nur wenige Frauen können ihr Neugeborenes tatsächlich voll stillen.
Aus medizinischer Sicht ist dies jedoch nicht korrekt. Es wird angenommen, dass die meisten Frauen stillen können und nur fünf bis zehn Prozent aufgrund von Krankheit oder Fehlbildung nicht stillen können. In Deutschland stillen laut einer Untersuchung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft nur 68 Prozent der Mütter von Geburt an - ohne zuzufüttern. Bereits vier Monate nach der Geburt sinkt diese Zahl auf 40 Prozent.
Doch warum ist das so? Aus welchen Gründen möchte es mit dem Stillen nicht klappen und was kann man dagegen tun? Im Folgenden gehen wir auf unterschiedliche Probleme beim Stillen ein. Außerdem geben wir dir eine Hilfestellung zu Themen wie Milchstau oder Schmerzen beim Stillen.
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